Langhaar
Der Langhaar ist von allen drei Varietäten der feinfühligste. Er sollte sich aber nie ängstlich zeigen. Sein Bewachungsinstinkt ist ausgeprägt, wobei er aber nie aggressiv sein sollte. Einfühlungsvermögen und viel Geduld erwartet er von seinem Besitzer. Der Langhaar ist ein stolzer Hund, der sich Fremden mit einer gesunden Skepsis nähert. Gegenüber der Familie und Freunden ist er treu und ergeben. Er ist sehr temperamentvoll was nicht mit Nervosität zu verwechseln ist.
Heisse Tage liebt er nicht so sehr, was er auf Spaziergängen oder im Hundesport unmissverständlich allen klar macht. Der Langhaar arbeitet sehr gerne, solange es ihm Spass macht. Mit Motivation und viel Engagement entwickelt sich der Langhaar ebenfalls zu einem tollen "Gebrauchshund." Agility und Sucharbeiten bereitet ihm besonders viel Freude. Seine Neugier ist enorm,überall muss er seine Nase reinstecken.
Fazit: Ein toller Begleiter für die Ganze Familie.

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Kurzhaar
Der Kurzhaar ist ein selbstsicherer, temperamentvoller und fröhlicher Kamerad. Er ist für die reine Zwingerhaltung nicht geeignet, denn er ist glücklich, wenn er sich im Menschenrudel aufhalten darf und seine Streicheleinheiten bekommt. Er ist sensibel aber keineswegs nervös Fremden gegenüber ist er anfänglich etwas zurückhaltend, was sich aber nach kurzer Zeit legt, danach zeigt er sein freundliches Wesen.
Beim täglichen Spaziergang ist der Kurzhaar freundlich, aufgestellt und spielt gerne mit Artgenossen. Abwechslung liebt er über alles. Er ist ein angenehmer Familienhund, Kinderlieb sowie ein ausgesprochen guter Arbeitshund. Der Kurzhaar muss beschäftigt werden, ansonsten ist er unterfordert.
Mit Zeit, Geduld, Liebe und Motivation erreicht man mit ihm fast alles. Das heisst: Einsetzbar in jeder Hundesportart.
Seine Stärke: Ein ruhiges, ausgeglichenes Wesen.

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Rauhaar
Der Rauhaar besitzt noch sehr viel Natur in sich. Was heisst das? Seit mehr als 100 Jahren blieb er der gleiche Typ. Bei seinem Auftreten strahlt er Gradlinigkeit, Offenheit und Selbstbewusssein aus. Sein Bewachungsinstinkt ist sehr ausgeprägt. Als Einmannhund gehört er in eine konsequente Hand. In der Erziehung benötigt der Besitzer viel Überzeugungskraft und vorallem viel Geduld. Er liebt Ehrlichkeit und Offenheit; Er hasst ungerechte Grobheiten. Er ist aber überhaupt nicht nachtragend. Der Rauhaar ist sehr lange ein "Kind". Erst mit etwa 3-4 Jahren ist er erwachsen.
Der Rüde stellt sehr oft die Rudelführigkeit in Frage, was zum Teil viel Durchsetzungsvermögen und Geschick vom Besitzer fordert. Aus diesem Grunde ist der Rauhaar für einen Anfänger in der Hundehaltung nur bedingt geeignet. Die Reizschwelle beim Rauhaar ist sehr hoch. Er ist immer fröhlich und gut gelaunt. Selbst bei Hitze, Kälte, im Regen oder bei Schneegestöber verrichtet er seine ihm zugeteilte Arbeit mit viel Elan und grossem Arbeitseifer.
Bei korrekter Haltung entwickelt sich der Rauhaar zu einem zuverlässigen, einfühlsamen und fröhlichen Begleiter in allen Lebenslagen. Hochmotiviert verrichtet er seine gelernten Arbeiten bis ins hohe Alter. Sei es als Familienhund oder als toller Arbeitskollege.
Fazit: Ein Naturbursche durch und durch !

Es gibt keine Regeln ohne Ausnahme. Dies gilt besonders beim Holländischen Schäferhund. Jeder macht seine eigenen Erfahrungen mit seinem Hund und kann ihn dort einsetzen, wo es Hund und Führer am meisten Spass macht.

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Die Sache mit dem "X"
In den Niederlanden gibt es die sogenannten "Arbeitshunde" aus KNPV Linien, die aus verschiedenen Rassen so wie Mischlingen gekreuzt sind.  Das "X" steht dafür, dass es sich um eine Mischung handelt. So steht z.B. X Mechelaar oder X Hollandse Herder dafür. dass es eine Kreuzung mit der jeweiligen Rasse ist. Diese Hunde wurden und werden unter dem reinen Leistungsaspekt verpaart, das Aussehen spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Diese Hunde haben eine lange Tradition in den Niederlanden.
Bislang besteht in den Niederlanden eher weniger das Bedürfnis, für Mischlingshunde FCI Papiere haben zu wollen, um die Welpen dann als reinrassige "Holländische Schäferhunde" verkaufen zu können. Es hat sicherlich seine Gründe, warum dad Zuchtbuch in NL geschlossen wurde.
Man unterscheidet somit den "X Herder" und den Holländischen Schäferhund als "FCI Rasse mit drei Varietäten."
Die Leistungsqualität soll dabei keinem dieser Hunde abgesprochen werden - auch ohne reguläre Abstammungsnachweise! Die Leistungsfähigkeit hängt bei allen Hunden sowohl von der Ausbildung als auch dem individuellen Wesen ab.

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